 |
Reden kann man viel, aber nur wer etwas unternimmt kann die Zukunft gestalten.
Entsprechend dem Motto unserer Bürgermeisterkandidatin Gertrud Eichinger "Optimismus schafft Tatkraft, Pessimismus lähmt sie" wollen wir nicht nur optimistisch in die Zukunft sehen sondern auch mit hochgekrempelten Ärmeln daran arbeiten.
Das wir, die Mitglieder von SPD und Wählerforum, schon seit vielen Jahren aktiv durch direkte Tatkraft im Gemeinderat oder durch vielfältige Anregungen, Eingaben und Vorschlägen in den Gremien die Zukunft unserer Gemeinde mitgestalten, wird selbst von den anderen Interessensgruppen in der Gemeinde bestätigt.
Deshalb haben wir uns auch dieses Mal ein starkes Programm für den Wahlkampf 2008 erarbeitet.
Mit aller Kraft werden wir die Themen, die dieses Programm umreißt, in den nächsten Jahren angehen.
Dafür steht eine starkes Team von Frauen und Männern aus der Gemeinde (Kandidatenliste).
Lassen Sie sich von unserem Elan begeistern!
|

|
| |
Organische Entwicklung der Gemeinde
Wir leben im Raum München in einer Wachstumsregion, die geprägt ist von wirtschaftlicher Stärke, weiterem Bevölkerungszuzug und Ansiedlung von Gewerbe und Industrie. Dies bietet Chancen, birgt aber auch Risiken. So steigt in den zentralen Orten mit der Bevölkerungsdichte auch das Angebot an Dienstleistungen jeder Art, während es in den Gemeinden dazwischen eher auszutrocknen droht, wenn diese nicht gegensteuern. Auch Finsing kann und soll daher in den nächsten Jahren moderat zu einer Größenordnung wachsen, die Einrichtungen und Betriebe rentabel machen und so die Lebensqualität vor Ort weiter erhöhen.
Siedlungsentwicklung und Einheimischenmodell
- Schwerpunkt der Siedlungstätigkeit wird weiterhin Neufinsing sein, weil sich hier die meisten für das tägliche Leben benötigten Einrichtungen finden, aber auch in Eicherloh und Finsing soll Bauen möglich sein.
- Das seit 2001 bestehende und bewährte Einheimischenmodell zur Baulandbeschaffung für Finsinger Bürger ermöglicht es, der nachwachsenden Generation und den zugezogenen, in Miete lebenden Bürgern zu günstigen Preisen eigene vier Wände zu erwerben. Weil das Leben in unserer Gemeinde wesentlich vom Anteil junger Menschen und junger Familien mit all ihren Ideen und ihrer Tatkraft bestimmt wird und die Gemeinde davon profitiert, wollen wir erreichen, dass Finsinger Bürger bereits nach acht und nicht erst nach zwölf Jahren Anspruch auf vergünstigte Einheimischengrundstücke haben. Auch die Errichtung von Eigentumswohnungen im Einheimischenmodell ist denkbar, da der Bau eines Hauses nicht für jeden zu schultern ist.
- In unserer Gemeinde wird es immer mehr ältere Mitbürger geben. Auch wenn bisher erfolgte Initiativen in dieser Richtung nicht auf ausreichend Resonanz stießen, wird sich die Gemeinde mit der Schaffung von Wohnraum befassen müssen, der besonders den Erfordernissen Älterer, aber auch von behinderten Bürgern gerecht wird.
Soziale Einrichtungen
- Finsing ist mit Einrichtungen zur Kinderbetreuung, mit der Schule, mit Vereinsräumen und weiteren Räumlichkeiten, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, gut ausgestattet. Es fehlt jedoch ein Raum für größere Veranstaltungen. Sollte sich zeigen, dass hierfür ausreichend Bedarf besteht und ein tragfähiges Bewirtschaftungskonzept entwickelt werden kann, das die Gemeinde weitgehend von den Betriebskosten freistellt, werden wir die Errichtung dieses gesellschaftlichen Treffpunkts mit anstoßen.
Wirtschaft
- Die weitere Ansiedlung von Gewerbebetrieben ist für eine gesunde Wirtschaftsstruktur mit einem diversifizierten Arbeitsplatzangebot in unserer Gemeinde unerlässlich. Wir setzen uns für die Erweiterung des Gewerbegebiets Lüßwiesen und für eine Verbesserung der Telekommunikations-Infrastruktur ein.
Verkehr
- Die Staatstraße 2082 durch Neufinsing stellt für die Anwohner eine große Belastung mit Lärm und Abgasen dar. Wir bemühen uns, zumindest den Lärm zu verringern, indem der Verkehrsfluss durch bauliche Maßnahmen („psychologische Bremsen“) verlangsamt, aber auch gleichmäßiger wird. Dazu werden vor allem die Verschwenkung der Kreuzung mit Haupt- und Seestraße (nach Darstellung des Straßenbauamts eine deutliche Verbesserung gegenüber der jetzigen Situation), aber auch Querungshilfen für Fußgänger und Radfahrer an wenigstens zwei Stellen beitragen.
- Die Kosten für die private Fahrzeugnutzung sind in letzter Zeit erheblich gestiegen. Es würde sich daher lohnen, nach Jahren erneut den Bedarf für öffentliche Busverbindungen insbesondere bei den jungen und älteren Mitbürgern und bei Pendlern zu untersuchen und die Möglichkeit einer finanziell tragbaren Anbindung an die S-Bahn zu prüfen.

|
Organische Entwicklung der Gemeinde |
| |

Familie und soziale Betreuung
Auch in unserer Gemeinde sind die Familien die wichtigste Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens und verdienen deshalb besondere Unterstützung. Eine intakte Familie ist eine Bereicherung für die Gemeinschaft und die beste Betreuung von Kindern und Jugendlichen, aber auch von hilfebedürftigen Menschen.
Es gibt in unserer Zeit viele Beispiele, dass der Familienverband Betreuung nicht mehr ausreichend leisten kann. Dann sind Vereine und gemeindliche Institutionen als „erweiterte Familie“ gefordert.
Angebote für Kinder und Jugendliche
- In Finsing stehen mittlerweile ausreichend Krippenplätze und Kindergartenplätze zur Verfügung. Daneben bieten die „Wichtelkiste“ und der Kinderpark eine nichtinstitionelle Betreuung und Entwicklungsförderung der Jüngsten. Die Gemeinde steht in der Pflicht, Nachfrage und Angebot dabei in Einklang zu bringen und dabei die Qualität der Betreuung zu gewährleisten.
- Die Mittagsbetreuung in der Schule für Grundschulkinder findet seit Jahren regen Zuspruch. Auch die von der Elterninitiative 2007 erstmals angebotene Ferienbetreuung wurde gut angenommen. Mittelfristig sollten diese Angebote an der Schule auch auf die Hauptschüler und auf eine Ganztagesbetreuung erweitert werden.
- Mittlerweile gibt es in jedem Ortsteil einen Jugendraum, der aber jeweils nur von einem Teil der in Frage kommenden Jugendlichen frequentiert wird. Bei den Übrigen gibt es teilweise Probleme mit Ruhestörung, Sachbeschädigung und Belästigung von Passanten auf dem Rathausplatz und an anderen Orten. Wir regen daher an, dass sich im Zusammenhang mit der Schulsozialarbeit eine sozialpädagogische Fachkraft um diese Erscheinungen, aber auch um offene Jugendarbeit im Gesamten kümmern sollte. Auch die Zusammenarbeit mit Jugendamt und Kreisjugendring sollte intensiviert werden.
- Die von uns initiierte Jugendsozialarbeit an der Finsinger Schule hat seit ihrer Einrichtung wesentlich zu einer Verbesserung des Schulklimas und zur Verminderung von Konflikt- und Gewaltpotential beigetragen. Da die Gemeinden des Schulverbandes die Kosten dafür bisher allein tragen, streben wir neben der bisher abgelehnten staatlichen eine Förderung durch den Landkreis an. Der Landkreis München etwa fördert in seinem Gebiet 50% der Kosten, soweit diese nicht staatlich getragen werden.
Angebote für die älteren Mitbürger
Für unsere älteren Mitbürger gibt es in der Gemeinde gesellschaftliche und auch sportliche Angebote, die durch weitere Aktivitäten vor Ort oder in der Umgebung ergänzt werden können. Senioren stehen immer wieder vor dem Problem, dass zu wenig oder am Wochenende gar keine Busverbindungen bestehen. Soweit wirtschaftlich darstellbar, sollte hier Abhilfe geschaffen werden.

|
Familie und soziale Betreuung |
| |

Kultur, Sport, Bildung und Demokratie
- Eine Vielzahl von Vereinen in den Ortsteilen bieten ein vielfältiges kulturelles und sportliches Angebot.
- Der Kulturverein Maxlruh in Eicherloh ist ein schönes Beispiel, wie ein leer stehendes, aber erhaltenswertes Gebäude der Gemeinde durch umfassende private Initiative und Eigenleistung in ein Schmuckstück für den Ort verwandelt wurde, wobei die Gemeinde lediglich für die Materialkosten aufkam. In der Folge konnte und kann der Betrieb und die Bewirtschaftung des Hauses in Eigenregie und ohne Belastung für den Gemeindehaushalt durchgeführt werden. Die Eicherloher Bürger haben sich hier mit ihrer Tatkraft große Verdienste erworben, die als Vorbild für künftige ähnliche Projekte in der Gemeinde gelten dürfen.
- Erfreulich sind auch die Initiativen im musikalischen Bereich. Die Beschaffung eines Klaviers für das Rathaus würde es ermöglichen, ohne großen Aufwand dort kleinere musikalische Veranstaltungen abzuhalten.
- Der FC Finsing hat beim Fußball Zulauf aus allen Altersbereichen der männlichen und teilweise auch der weiblichen Jugend, die Wasserwacht bietet Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung im und am Wasser. Die drei Schützenvereine geben für Jung und Alt die Gelegenheit zur Ausübung des Schießsports. Wenn weitere private Initiativen zur gemeinschaftlichen Ausübung anderer Sportarten entstehen, sehen wir es als Aufgabe der Gemeinde, dies nach Kräften zu fördern, insbesondere durch Bereitstellung vorhandener Räumlichkeiten.
- Bildung geht alle Bevölkerungsschichten an. Während die Schulbildung in staatlicher und teils privater Zuständigkeit ist, obliegt den Gemeinden die Bildung im Vorschulalter und zum Teil auch die Erwachsenenbildung. Die Gemeinde muss dafür sorgen, dass die Bildung und nicht nur die Betreuung der Kinder in den Kindergärten nach definierten Qualitätsstandards gewährleistet wird. Die Eltern sollen das Gefühl und die Sicherheit haben, dass ihre Kinder durch die Arbeit, die in unseren Kindergärten geleistet wird, gut auf Schule und Leben vorbereitet werden. Konkurrenz belebt das Geschäft, insofern ist zu begrüßen, dass zum Programm der Kreismusikschule Erding, das teils in der Finsinger Schule, teils zentral in Erding angeboten wird, eine private Musikschule im Eicherloher Jagdhaus hinzugekommen ist. Die Volkshochschule nimmt die Belange der Erwachsenenbildung im Auftrag der Gemeinden wahr. Dabei werden einige wenige Kurse auch in Finsing, der Großteil des Programms jedoch zentral in Erding angeboten. Wenn die VHS vom eingetragenen Verein zum Zweckverband umgewandelt werden sollte, ist anzustreben, durch Optimierung der Kalkulation und ihrer Grundlagen bei den Kursgebühren eine Minderung zu erreichen. Auf diese Weise könnte auch der seit Jahren andauernde Rückgang bei den Kursteilnehmern wieder umgekehrt werden. Vielleicht wäre dann auch ein Ausbau des örtlichen Kursangebots möglich.
- Demokratie in der Gemeinde? - Ist das ein Thema? - Und ob, denn trotz aller Mängel und Widrigkeiten, die dem Einzelnen immer wieder aufstoßen mögen, leben wir heute in der freiheitlichsten Gesellschaftsform, die es je bei uns gab. Damit dies so bleibt, muss bei allen Gemeindebürgern, vor allem aber bei den Jugendlichen, das Bewusstsein für den Wert dieser Freiheit und für ihre Verteidigung geschärft werden. Es erscheint uns heute selbstverständlich, aber aus dem Blickwinkel der Geschichte ist es das durchaus nicht.

|
Kultur, Sport, Bildung und Demokratie |
| |

Umwelt – Energie – Verkehr
Entscheidungen und Maßnahmen der Kommune in diesen Handlungsfeldern sind immer mit Blick auf ihre ökologischen Auswirkungen und das Prinzip der Nachhaltigkeit zu treffen. Wir sind künftigen Generationen gegenüber verpflichtet, sorgsam mit den natürlichen Ressourcen zu haushalten und Umweltbelastungen, soweit möglich, zu vermeiden.
- Im Bereich Wasserwirtschaft steht aktuell die Erhaltung und Sicherung der eigenständigen Wasserversorgung für die Ortsteile Neufinsing und Finsing im Vordergrund. Wir treten dabei entschieden für eine Erweiterung des Schutzgebiets in dem Umfang ein, der den praktischen Gegebenheiten gerecht wird und auf die tatsächliche Gefährdung abstellt, die man aus den Erfahrungen des über zwanzigjährigen Betriebs gewonnen hat. Eine Ausweitung des Schutzgebiets in den Siedlungsbereich der Gemeinde Pliening hinein sollte vermieden werden. Wenn Landwirte mit ihren Flächen durch die Auflagen des Schutzgebiets Nachteile haben, muss dies in diesem Umfang entschädigt werden. Die Erhaltung der Wasserversorgung ist aber neben dem ökologischen auch ein ökonomisches Ziel, weil bisher Wasser für die Gemeindebürger sehr günstig geliefert werden konnte, bedingt durch das intakte Leitungsnetz und die funktionsfähige Technik.
- Der Einsatz erneuerbarer Energien muss auch in unserer Gemeinde auf allen Ebenen voran getrieben werden. Um Erfolg und Handlungsbedarf konkret zu ermitteln, sollten daher der Bestand aufgenommen und die Möglichkeiten, fossile durch erneuerbare Energien zu ersetzen, dargestellt werden. Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes können auch Einsparziele für bestimmte Bereiche, etwa die Beheizung öffentlicher Gebäude, formuliert werden. Gerade im Energiemanagement der kommunalen Anwesen ist es wichtig, nach den bereits begonnenen Schritte n wie benchmarking und Thermografie durch Energieberatung und Sanierungsmaßnahmen zu feststellbaren Effekten zu kommen. Durch optimierte Nutzung der Einrichtungen sowie Förderung und Anreizen für energiesparendes Bewusstsein und Verhalten bei den Nutzern können weitere Einspareffekte erzielt werden. Auch bei der privaten Bautätigkeit kann die Gemeinde Energiesparen fördern. Ein Weg dahin ist die Einführung von Anreizen im Einheimischenmodell, die energiesparendes Bauen belohnen. Dabei sind auch unterschiedliche Abstufungen denkbar. So könnten die Bauwerber auf die Realisierung bestimmter Energiestandards verpflichtet und durch einen Nachlass beim Grundstückspreis belohnt werden.
- Auch bei den Standorten für an sich begrüßenswerte Fotovoltaik-Freiflächen-Anlagen sollte die Gemeinde ihre planerische Kompetenz ausüben und diese landschaftsgerecht und am besten gebündelt platzieren.
- Die Versorgung der Gemeinde mit öffentlichen Busverbindungen ist über die Jahre immer schlechter geworden. Eine vor etwa 10 Jahren geprüfte Anbindung an das PPA – Bussystem, in das Pliening eingebunden ist, hat wegen damals zu hoher Kosten keine Lösung gebracht. Die Einwohnerzahl und damit die potentiellen Nutzer haben jedoch zugenommen, ebenso sind die Spritkosten deutlich gestiegen und für viele Ältere aber auch für unsere Jugend wäre es eine große Hilfe, wenn es häufigere und spätere Verbindungen mit der S-Bahn gäbe. Es ist daher an der Zeit verschiedene Optionen zu untersuchen: erneut die Anbindung an das PPA – System, eine Ringlösung mit Ober- und Niederneuching oder einen Pendelverkehr von Markt Schwaben über Finsing, Neufinsing und Eicherloh nach Ismaning und zurück.
- Ebenso wie bei Energiekonzepten bietet sich auch in der Landschaftsplanung ein Vergleich an zwischen dem Bestand und dem, was möglich wäre und unsere natürliche Umgebung aufwerten würde. Als Leitfaden dazu kann der Landschaftsplan dienen, der, wenn auch in der Schublade in der Zwischenzeit etwas verstaubt, doch einige Anregungen mit dieser Zielsetzung enthält. Besonders hervorzuheben ist hier die Renaturierung des Finsinger Grabens, der durch solche Maßnahmen wieder zum Bach werden und dabei den Hochwasserschutz deutlich verbessern könnte. Auch durch Baumpflanzungen entlang der Wege und Straßen im Gemeindegebiet und an hervorgehobenen Plätzen kann das Landschaftsbild verschönert und aufgewertet werden. Letztlich würde dies mancherorts auch von der ebenso unschönen wie unvermeidbaren „Verdrahtung“ unserer Landschaft ablenken.
- 2009 soll nach der Neugestaltung des Kreuzungsbereichs in Neufinsing die gesamte Ortsdurchfahrt der Staatsstraße erneuert werden. Dies bietet die Chance, verschiedene Nachteile der jetzigen Trassenführung zu beseitigen. Ein besonders wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, vor allem aber für Fußgänger und Radfahrer – hier denken wir vor allem an Kinder und die älteren Menschen. Ein kombinierter Geh- und Radweg wird entlang der Straße für mehr Sicherheit sorgen, Querungshilfen im Bereich Kastanienweg und Herdweg sowie die neue versetzte Kreuzung erleichtern das Überqueren der Straße. Ebenso wichtig ist es, durch eine geeignete Verkehrsführung eine Verminderung des Lärms für die Anwohner zu erreichen, in dem der Verkehr gleichmäßiger fließt und insgesamt verlangsamt wird. Es kann nicht sein, dass die Straßenführung ein ungehindertes Durchfahren der Ortschaft mit 80 oder 100 km/h ermöglicht, bei einigen ja regelrecht herausfordert - LKW nicht ausgenommen.

|
Umwelt – Energie – Verkehr |
| |

Wirtschaft und Arbeit
Wirtschaft und Arbeitsplatzangebot sind auch auf kommunaler Ebene zwei wichtige Größen, die die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort bestimmen.
Ähnlich wie ein Wirtschaftsbetrieb hat auch die Gemeinde die Aufgabe, durch Sicherung regelmäßiger und ausreichender Einnahmen, also ihrer Steuerkraft, die wirtschaftliche Erfüllung ihrer Aufgaben zum Wohle aller Bürger zu gewährleisten. Im Unterschied zu einem Wirtschaftsunternehmen ist eine Gemeinde nicht gewinnorientiert. Gleichwohl gilt es zu beachten, dass eine finanziell gesunde und leistungsfähige Gemeinde den Ansprüchen und Bedürfnissen ihrer Bürger besser gerecht werden kann. Um eine gute Transparenz der Einnahmen und Ausgaben und der vorhandenen Werte der Gemeinde zu haben, halten wir eine mit Augenmaß angewandte moderne Buchführung für sinnvoll.
- Bei der Ansiedlung von Gewerbebetrieben sollte grundsätzlich auf eine gute Durchmischung nach Branchen, Qualifikation der Arbeitsplätze, Betriebsgröße und wirtschaftlicher Bedeutung für den Ort geachtet werden.
- Ein aktives Marketing und die Bereitstellung von modernen Voraussetzungen zur Gewinnung von attraktiven Betriebsansiedlungen steht dabei im Vordergrund.
- Die Struktur und Zusammensetzung der Einzelhandelsunternehmen, soweit sie ihren Absatzmarkt hauptsächlich in der Gemeinde haben, sollte den Bürgern ein optimales Angebot in möglichst vielen Sparten bieten und auf diese Weise möglichst viel Kaufkraft in der Gemeinde halten. Hier kann unsere Gemeinde noch deutlich zulegen. Handelsbetriebe sollten sich nicht gegenseitig ruinöse Konkurrenz machen.
- Um nachfolgende Generationen nicht zu belasten, halten wir die Aufnahme von längerfristigen Krediten nur in begründeten Fällen für sinnvoll.

|
Wirtschaft und Arbeit |